Freitag, 18. Oktober 2013

Germteigwochen Teil 8 - Indisches Naan-Brot

Weiter geht unsere Germteig-Backerei, diesmal auf Indische Art. Fladenbrot mag ich ja in jeder Variante (ich hatte hier schon die Italienische und die türkische),  aber die indische ist wegen all der duftenden leckeren Gewürze mein Favorit. Traditionellerweise wird in Indien mit Ghee (Butterschmalz) gebacken und gekocht (auch bei unserem Inder nebenan), weshalb für uns Veganer hier entweder der Griff ins Supermarktregal (da gibt es auch sehr leckeres Naan-Brot, das jedoch oft fragliche Inhaltsstoffe wie Konservierungsmittel und Aromen enthält und daher meist potentiell unvegan ist) oder das Selberbacken bleibt.
Ihr werdet sehen, dass das Rezept so einfach und lecker ist, dass die letzte Alternative ohnehin die beste ist.

Dieses Rezept ist für eine große Menge Naan, weil ich Besuch zum Essen hatte und dazu eine Menge Fladenbrote brauchte. Ihr könnt es entweder halbieren oder einfach den halben Teig 2-3 Tage aufbewahren oder für etwas Anderes verwenden.
 

Indisches Fladenbrot - Naan

Zutaten für 18-20 Brote:

  • 2¾ Tassen warmes Wasser
  • 2 TL Trockengerm
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Agavendicksaft
  • ¼ Tasse Olivenöl
  • 6½ Tassen Weizenmehl
  • Kreuzkümmel und Koriander nach Belieben

Zubereitung:

Vermischt Wasser, Germ und Salz in einer großen Schüssel und lasst das Ganze stehen, bis kleine Blubberbläschen entstehen. Dann Agavendicksaft und Öl unterrühren.

Mit einem Holzkochlöffel werden nun das Mehl und die Gewürze untergemischt, bis ein Klumpen entsteht. Danach mit den Händen noch etwas durchkneten und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 2 Stunden gehen lassen (oder über Nacht im Kühlschrank), bis sich der Teig verdoppelt hat. Bei der ganzen Teigmenge braucht man eine SEHR GROSSE Schüssel, damit der nicht übergeht.

Man kann den Teig danach sofort verwenden oder 2-3 Tage zugedeckt im Kühlschrank aufheben. Sogar einfrieren läßt er sicht gut.

Für die Naans ca. Apfelgroße Stücke vom Teig abreißen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen ausrollen.

Eine Pfanne erhitzen, mit etwas Olivenöl auspinseln und eine Flade nach der anderen goldbraun backen. Wenden und fertigbacken. Zwischendurch immer wieder mit einem Pfannenwender die Blasen flachdrücken.

Am besten gleich warm servieren. Die Brote lassen sich aber auch gut im Rohr kurz aufbacken und auch kalt sind sie sehr lecker! Wie hier gefüllt:




Kommentare:

  1. Wow das Naan-Brot sieht super aus. Ich mag das so gern- habs aber noch nie selbst gemacht. Das wird sich jetzt ändern. Danke fürs Rezept

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    1. gerne. Ich hab auch 3 oder 4 verschiedene Arten von Teig ausprobiert, bis ich endlich mit dem Ergebnis zufrieden war. Aber es hat sich gelohnt - die könnte ich jeden Tag essen!

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  2. Die sehen echt klasse aus! Ich LIEBE Naan-Brot! Ich habe mir schon so oft vorgenommen veganes Naan-Brot zu backen - und es bisher natürlich nie geschafft! Danke für das Rezept!
    LG und noch ein schönes Wochenende!

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    1. Ich liebe es auch! Besonders warm und frisch aus der Pfanne! Genial!

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