Mittwoch, 12. Februar 2014

Vegan Wednesday #77 und Mittwochsbox #33


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Endlich mal wieder ein vegan Wednesday, an dem ich auch an der Mittwochsbox von Mone teilnehmen kann. Sie sammelt hier unsere Lunchboxen, die diesmal zum Thema Japan gefüllt werden sollten.
Ich hatte zwar von japanischer Küche keine Ahnung und wusste nur, dass ich Algen nicht ausstehen kann, aber ich habe mich durch einen riesen Haufen Rezepte gegoogelt und Schließlich ein leckeres Mittagsmenü fürs Büro gezaubert. Zum gestalten toller Bento-Boxen fehlt mir leider das Talent, aber das Essen war trotzdem super! Wird ab jetzt sicher öfter gemacht!
Die Bilder zum veganen Mittwoch sammelt übrigens Regina auf ihrem Blog muc.veg.

Mein Frühstück noch gänzlich unjapanisch:
2 selbst gebackene Vollkornweckerl und Rohkost-Aufstrich, dazu Apfel und Kaffee

Snack: Zitronen-Tahin-Cookie und Carob-Mandel-Cookie 
(leider bin ich mit beiden nicht besonders zufrieden, deshalb gibts noch keine Rezepte)

Mittags in der Mittwochsbox:
Japanischer Süßkartoffel-Zitronen-Salat und Belugalinsen in japanischer Sesamsauce.
Der Salat war sowas von lecker, die süße Sauce, Süßkartoffeln und die bitter-saure Zitronen -genial!
Die Sesamsauce ist auch total meins, weil ich Tahin sowieso heiß und innig liebe. Im Original isst man sie zu blanchiertem Spinat, aber den mag ich nur roh und knackig... Zu den Linsen war sie einfach super!

Rezept 1:


Japanischer Süßkartoffel-Zitronen-Salat

Zutaten für 1 Portion:

  • 200 g Süßkartoffeln
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Zucker

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben halbieren, je nach Größe eventuell vierteln. Die Zitrone waschen, in halb so dünne Scheiben schneiden und ebenfalls halbieren.
In einem Topf 300 ml Wasser zum Kochen bringen, den Zucker darin auflösen. Die Süßkartoffeln hineingeben. Nach einer Minute die Hitze herunter stellen und die Zitronen hinein geben. Ohne Deckel köcheln lassen, bis das meiste Wasser verdampft ist und die Kartoffeln gar sind.

Rezept 2:

Belugalinsen in Sesamsauce

Zutaten für die Sauce:

  • 2 EL Sesam
  • 2 EL Tahin
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Tamari
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 3-4 EL Wasser

Zubereitung:

Sesam in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten. Wenn er zu duften beginnt, den Sesam in ein hohes Gefäß geben. Dann gibt man Tahin, Reisessig, Sojasauce und Zucker dazu und mixt alles mit dem Pürierstab zu einer dicken Paste. Am Schluss gibt man dann noch etwas Wasser dazu, um die Paste geschmeidiger zu machen.
Mit den gekochtem Linsen und 1/2 in Würfel geschnittenen Zwiebel vermischen.

Nach so vielen Schlemmereien gabs dann zum Abendessen nur mehr einen Apfel mit gestern gemachtem gebackenem Cashew-Feta frei nach diesem Rezept bei MapleSpice (einer meiner Lieblings-Blogs).
Das Rezept ist einfach genial und ich habe nur klitzekleine Veränderungen vorgenommen. Ich habe statt Mandeln eingeweichte Cashews verwendet, außerdem Hefeflocken, Zwiebel- und Knoblauchgranulat hinzugefügt und die Slazmenge verdoppelt, denn das Originalrezept war mir einfach nicht würzig genug. Immerhin ist Feta ja ein Käse, der in Salzlake schwimmt...

Und jetzt freue ich mich auf  Eure Beiträge. Habt einen schönen Abend!

Kommentare:

  1. Liebe Petra,
    dein Salat sieht klasse aus, ich liebe Süßkartoffeln ja auch total. Freut mich sehr das du wieder dabei bist. Hab noch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Mone :-)

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  2. Liebe Petra,
    tausend Dank für diesen Beitrag - ich bin ja schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach Fetaalternativen (das einzige, das mir wirklich fehlt)..
    Der mittägliche Salat sieht ebenfalls richtig gut aus, den will ich noch ausprobieren, so lange es Süßkartoffeln gibt :))
    Alles Liebe
    Frau Schulz

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  3. Der Feta klingt ja wundervoll! Hast du den in einem Käsetuch gemacht? Sowas besitze ich nämlich nicht. Falls du andere Tipps hast, gerne her damit, denn den will ich unbedingt ausprobieren!

    LG,
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    1. Hallo! Ich besitze auch kein Käsetuch. Ich lege einfach ein feines Geschirrtuch in ein feines Sieb. Das Ganze in eine Schüssel hängen und über Nacht in den Kühlschrank. Danach aus dem Geschitrruch in eine mit Backpapier belegte ofenfeste Form stürzen und backen. Wirklich ganz easy!

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  4. ohhh diesen cashew-feta muss ich auch unbedingt mal probieren! der steht schon total lange auf meiner liste! :)

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  5. Hey, ich liebe den Mandel-Feta von MapleSpice auch sehr.... hab ihn schon viel zu lange nicht mehr gemacht. Dauert ja doch ein bißchen in der Zubereitung. Das mit den Cashews ist eine sehr gut Idee, das probier ich beim nächsten Mal :-)
    lg Simone

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