Montag, 5. Oktober 2015

{Rezension} Das vegane Kochbuch meiner Oma - Kirsten M. Mulach



Heute darf ich Euch wieder ein neues Kochbuch vorstellen, von dem ich absolut begeistert bin.
Kirsten M. Mulach findet ein altes Kochbuch ihrer Oma und erkennt, dass die Rezepte nicht nur Kindheitserinnerungen wecken, sondern auch gesund und großteils vegan sind.

Ihre Oma war der Meinung, dass eine gesunde Ernährung der beste Weg zu einem langen gesunden Leben sei und bekochte ihre lieben mit gesunder saisonaler Hausmannskost, bei der sowohl auf tierische Produkte, als auch auf Ersatzprodukte wie Tofu, Seitan und Co, sowie auf industrielle Fertigprodukte verzichtet wird.




Die Autorin:

Kirsten Mulach ist Inhaberin von fairy-food.de, einem Online-Unternehmen rund um pflanzliche Lebensmittel und einen gesunden Lebenstil, und Gründerin des veganen Bistros „fairy food“. Bei ihrem veganen Catering in Hamburg ist es ihr wichtig, natürliche Produkte zu verwenden und verzichtet dabei auf Alternativprodukte wie Soja, Tofu oder Seitan. Denn Lebensmittel, die einen komplizierten industriellen Herstellungsprozess durchlaufen müssen, können in ihren Augen nicht wirklich gut für den Menschen sein. Mehr Informationen über die Autorin und ihrem Unternehmen gibt es unter www.fairy-food.de.

Der Inhalt:

Seit vielen Jahren ist Kirsten M. Mulach Veganerin und fühlt sich damit rundum wohl: sie strotzt voller Kraft und Lebensfreude.
Als sie beim Verkauf des alten Familienhauses das handgeschriebene Kochbuch ihrer Oma fand, hielt sie einen Schatz in ihren Händen. Überrascht stellte sie fest, dass schon damals viele Gerichte vegan zubereitet wurden. Sie kochte die Speisen nach und entdeckte eine neue vegane Wirklichkeit: ohne Soja und Seitan, ohne Ersatz- und Fakeprodukte, ohne fettreiche, übersüßte oder importierte Fertigprodukte. Stattdessen wurde genommen, was Feld und  Garten zu bieten haben. “Die Passion meiner Oma galt der gesunden Küche mit natürlichem Geschmack.
Eingeteilt in Früh, Mittag, Kaffeezeit und Abendbrot zeigt Kirsten Mulach in ihrem Kochbuch über 40 herzhafte und süße Rezepte, aus einer Zeit, als Lebensmittel noch natürlich waren: von gerösteten Himbeerschnitten & Haferflockenbrei und Endivien- & Bohnensalat bis hin zu Kartoffelmaultaschen oder Linzertorte.
Frisch verarbeitet entstehen so Gerichte, die unvergleichlich gut und lecker, einfach zuzubereiten und vor allem natürlich gesund sind
Mit ihrem Kochbuch kehrt Mulach zurück zu einem puren, echten Geschmack und zu mehr Vitalität.

Mein Fazit: 

Ich habe mir von diesem Kochbuch einiges erwartet, weil es genau dem entspricht, was ich von veganer Ernährung erwarte und was ich in meiner persönlichen Ernährung auch irgendwann erreichen will. Weniger Fett, Zucker und Fertiggerichte aus dem Supermarkt. Mehr "Back to the roots" und gesunde, selbstgemachte, unkomplizierte Gerichte mit heimischem Gemüse und Obst, frischen Kräutern und vollem Getreide. Auf Anhieb haben mich mindestens 20 Rezepte angelacht, die sofort ganz oben auf meine Nachkochliste kamen. 
Die handschriftlichen Notizen von der Oma fand ich wirklich entzückend und die Anekdoten aus der Kindheit der Autorin machen das Buch zu etwas Besonderem.
Ich liebe vor allem die Grundrezepte für Dinge wie eine einfache Mandelmilch, falsche Vanillesauce oder Suppengewürz für den Winter. Alles Sachen, die man gut auf Vorrat machen kann und die man sonst fertig kaufen würde (wahrscheinlich nicht halb so lecker). 
Ich kann Euch dieses Buch sehr empfehlen und lege es nicht nur vegan Neulingen ans Herz, sondern auch alten Hasen die wieder ein bißchen wegkommen wollen von Tofu-Burgern und Fertigaufstrichen und wieder mehr Zeit und Liebe ins selbst Kochen investieren wollen. 
Dass es uns der Körper dankt, beweist auch die Oma der Autorin, die im Alter von 65 den Krebs ohne Medikamente besiegt hat.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen