Montag, 2. November 2015

{Clean Eating} Alltagstaugliche Tipps

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich jetzt schon mit dem sogenannten Clean Eating. Was das bedeutet, hat sich bestimmt schon herumgesprochen. Im Großen und Ganzen verzichtet man auf schädliche Lebensmittel wie industriell gefertigte Produkte, Weißmehl, Zucker usw. und ernährt sich so gut wie möglich gesund, also clean. Bei der ursprünglichen Form, die durch Tosca Reno bekannt wurde, werden auch Eier, Fisch und mageres Fleisch konsumiert. Immer mehr geht aber der Trend zum Vegan Clean Eating, also vegane Ernährung, die möglichst gesund und vollwertig ist. Wie weit man dabei geht, bleibt jedem selbst überlassen. 
Ich selbst halte mich etwa zu 80 Prozent an das cleane Eating und 20 Prozent fällt kleinen Sünden (meistens Süßes oder Weißmehl) zu.
Das ist das Maß mit dem ich mich am wohlsten fühle.

Natürlich ist diese Ernährungsweise im Alltag nicht immer leicht zu bewältigen, vorallem wenn man berufstätig ist und nebenher auch noch Mann, Kind und Haushalt zu versorgen hat. 
Wie man aber mit Planung und Vorbereitung problemlos clean über die Runden kommt, möchte ich Euch in diesem Post zeigen.

Das A und O für einen stressfreien cleanen Alltag ist die Vorbereitung am Wochenende oder an einem Wochentag, an dem man Zeit hat un ein paar Stunden in der Küche verbringen kann. 

Ich selbst verwende meistens den Freitag Abend und den halben Sonntag zum Vorkochen und vorbereiten. Und wenn ich mal ein Wochenende komplett verplant bin, versuche ich an jedem Abend der Woche ein bißchen vorzubereiten.


Frühstück:


Ich bereite mir das Frühstück für die ganze Woche am Sonntag vor. Meistens gibt es Haferflocken, weil die nicht nur gesund und sättigend sind, sondern auch noch lecker!
Es gibt sie in Form von:

 Granola (zum Beispiel dieses)

Baked Oatmeal (dieses oder dieses)

oder Porridge oder einfach Müsli mit Obst und Soja-Joghurt.
Macht Euch gleich eine Wochenration und portioniert sie in Gläser im Kühlschrank.

Snacks:

Müsliriegel (z. Bsp. nach diesem Rezept oder diesem)

Energiekugeln (z. B.: diese oder diese)


Kohlchips mit Cashew-Cheese-Creme

Dafür 3 Cups Cashews 2 Std. einweichen und mit 1 Cup Wasser, 1/3 Cup Zitronensaft, 1 Cup Hefeflocken und Salz im Blender mixen. Die Kohlblätter (oder Spinat, Mangold etc.) in Stücke reißen, die Creme einmassieren und auf Backblechen verteilen. Bei 100°C 3-4 Stunden im Rohr backen, bis die Chips knusprig sind.
Ein toller, leckerer und gesunder Snack ohne Reue.

 Aufstriche mit Gemüsesticks oder Obststücken.
Hier z. Bsp. Hummus in 2 Varianten (Kürbis und Rote Rübe), Guacamole oder
Aufstrich aus Gemüse/Obst (hier Birnen-Kürbis-Streich)

Kochen:

Wenn man wie ich bis Mittags arbeitet und das Kind beim Heimkommen schon Hunger schreit, bleibt meist nur der Griff zu Fertigprodukten. Um das zu vermeiden, schneide/koche ich viel Gemüse vor und bereite Salatdressings und Nudelsaucen vor. Auch Reis oder Getreide, Linsen und Bohnen kann man schon für mehrere Tage vorkochen und im Kühlschrank aufbewahren.
So ungefähr sieht meine Vorbereitung für eine Woche aus:





So siehts dann in meinem Kühlschrank aus:

Wie Ihr seht, habe ich auch die eine oder andere fertige Nudelsauce, die dann zu meinen 20%-Momenten zählen oder die die Kleine bekommt, wenn ich eine meiner "ekligen Gemüsespeisen" mache! ;-))

Ich hoffe, ich habe Euch einen kleinen Einblick verschafft und Euch motiviert es auch mal mit gesunden, selbstgemachten Mahlzeiten zu versuchen.
 Probiert mal ein Monat "Clean" zu essen. Es lohnt sich!


1 Kommentar:

  1. Toll - ein schöner Beitrag zum Thema "Clean Eating", der gleich zum Weitermachen und/oder Ausprobieren motiviert! :)
    Ich selbst ernähre mich auch in erster Linie nach diesem Konzept (wobei ich lange Zeit gar nicht wusste, dass diese Ernährungsweise auch einen Namen hat) und mache eigentlich mittlerweile alles selbst, was ich esse. Das fängt bei den Broten an und geht über Aufstriche, sämtliche Hauptmahlzeiten (natürlich) und allen kleinen Backwaren bis hin zu selbstgemachtem pflanzlichen Pudding.
    Abgesehen vom gesundheitlichen Vorteil begeistert dieses Konzept mich unter anderem auch deshalb, weil man so (wenn man es ernsthaft verfolgt) gewissermaßen gezwungen ist, Vieles selbst herzustellen. Das macht mir unglaublich viel Spaß und ich lerne immer wieder etwas dazu - ein sehr schönes Gefühl, wie ich finde. :)

    Liebe Grüße
    Jenni

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