Sonntag, 8. November 2015

{Clean Eating} leckere Bohnencreme für viele Gelegenheiten


Je mehr man sich mit dem Thema Ernährung beschäftigt, desto schneller kommt man drauf, dass es inmer wichtiger wird auf industriell gefertigte Lebensmittel zu verzichten und sich wieder auf altgergebrachte Rezepte zu besinnen. Im Moment quellen die Medien ja nur so über von Lebensmittelsksndalen. Eine grausige Entdeckung jagt die nächste. Und dabei geht es nicht imner nzr um tierische Produkte. Bisher haben wir Veganer ubd Vegetarier uns meist ins Fäustchen gelacht bei Schlagworten wie BSE, Vogelgrippe, krebserregende Wurst etc. Aber die Zeit ist leider vorbei. Auch an unserem täglich Brot lassen die Lebensmittelchecks kein gutes Haar mehr. Ob nun genmanipuliertes Gemüse, Pestizide im Obst und in den Nüssen, krebserregende Stoffe in Sojaprodukten, fragwürdige Zusatzstoffe in veganen Aufstrichen, die Liste lässt sich noch lange fortsetzen. 
Was gibt es also für Alternativen? Richtig: selbst kochen mit saisonalen heimischen biologischen Produkten. Das Made-in-Austria-(oder Germany oder wo immer ihr zuhause seid)-Siegel sollte also wieder mehr gewürdigt werden, genauso wie es Sinn macht, etwas mehr Geld in Bio-Produkte zu investieren. Aber an erster Stelle steht die Handarbeit. Was man in der eigenen Küche zusammengerührt hat, hält jeder Kritik stand. 
Deshalb möchte ich hier immer wieder Lebensmittel zeigen, die ich bisher gerne aus sem Supermarktregal geholt habe, die aber ganz leicht selbst zu machen sind. Und zu guter Letzt schummle ich so auch immer wieder gesunde Boni ein, die den Extra-Kick an Vitaminen und anderen wertvollen Stoffen in den Alltag bringen. 
Diese Bohnencreme ist meinem liebsten veganen Aufstrich aus dem Supermarkt-Kühlregal, dem Indianerbohnen-Aufstrich, nachempfunden und hat sich als glänzender Ersatz erwiesen. 
Ich verwende sie nicht nur als Aufstrich auf Brot, sondern auch als Dip für Rohkost oder Ofengemüse, als Grundlage für Wraps oder zum Verfeinern von Eintöpfen und Saucen. Sie ist zu einer echten Bereicherung in meiner Küche geworden! 

Und weil ich sie auch einfach so aus dem Glas löffeln könnte, als kleiner Seelentröster bei kalt-nassem Herbstwetter, nehme ich damit an dem tollen Blogevent von den Kochmädchen teil:

http://www.kochmaedchen.de/blog-event-mit-grossem-gewinnspiel-rezepte-gegen-den-herbstblues/



Bohnencreme für viele Gelegenheiten


Das braucht man für ca. 300 ml:

2 Hand voll getrocknete rote Bohnen (ergibt ca. 350-400 g gekochte)
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
1/2 Melanzane (Aubergine)
1/2 Zucchino
3 EL Tomatenmark
Paprikapulver, Chilipulver, Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Und so gehts:

Am Vortag Bohnen in viel Wasser einweichen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und die Bohnen in frischem Wasser ca. eine 3/4 Stunde weich kochen. 
In einer Pfanne gehackte Zwiebel und Knoblauch goldbraun rösten. Restliches Gemüse klein schneiden und kurz mitbraten. Bohnen dazugeben und unter rühren kurz weiterbraten. Tomatenmark und Gewürze zugeben und durchrühren. Mit Wasser (ca. 1/3 Liter) aufgießen und köcheln, bis fast das ganze Wasser verdunstet ist. Immer wieder umrühren. Das Ganze in einen Standmixer füllen und zu einer cremigen Konsistenz pürieren. Eventuell etwas Wasser zugeben. Nochmals Abschmecken und in einem Weckglas im Kühlschrank ca. 1 Woche aufbewahren. 

Lecker und gesund im Wrap

Oder auf Brot

Oder zu Quesadillas und Ofengemüse



1 Kommentar:

  1. Oh ja, das stimmt leider!Deswegen gehts nicht über selber machen und so viel wie möglich Bio kaufen..:!
    So eine Bohnencreme ist toll und passt wirklich zu beinahe allen, sehr lecker!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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