Sonntag, 10. Januar 2016

{Clean Eating} Gesundes Naschen - wenn der Schweinehund heult

Ich bin ja mittlerweile vom Clean Eating begeistert und total überzeugt und schaffe es, mich im Alltag zu ca. 80-90% daran zu halten. Was aber mich aber immer wieder ins Straucheln bringt sind Süßigkeiten. Pünktlich nach jeder Mahlzeit, sobald das Geschirr abgewaschen ist, fängt er an die Naschlade anzuheulen - der kleine gemeine Schweinehund in meinem Hinterkopf. Leider lebe ich nicht allein, weshalb unsere Naschlade immer gut gefüllt ist. Hätte ich eine Wohnung für mich allein gäbe es sowas wie eine Naschlade gar nicht. Bloß nicht in Versuchung führen.... Ich kann dem Schweinehund nämlich nur ganz schwer etwas abschlagen. Er ist einfach ein zu süßes Kerlchen... Und dieser Augenaufschlag - dagegen bin ich machtlos! Was aber nun tun, wenn man auf seine Gesundheit und Figur achten will?? Genau: Frau  (und Mann natürlich auch) legt sich eine eigene - gesunde - Naschlade an, in die man hin und wieder greifen kann auch ohne allzu schlechtes Gewissen. Aber was soll da rein?
Bei mir sieht das mittlerweile so aus:

Die gesunde Naschlade


Erdnussbutter-Schokobananen

Diese kleinen Teilchen sind einfach herrlich, wenn ihr die Kombi aus Banane-Erdnussbutter-Schoko auch so liebt wie ich. Und so einfach zu machen! Das Originalrezept hab ich kaum verändert - nur statt den Schokonibs zuckerfreie Zartbitterschokolade verwendet, um das Ganze kalorienärmer zu machen und das Mandelmus gegen Erdnussmus ausgetauscht.

Schoko-Kokos-Creme

Das ist ein tolles Desert, das ich mal aus Naschgier heraus kreiert habe und mir seitdem immer wieder mal mache, wenn mich der Schokojeeper packt. 
Und so gehts:
 Eine Dose Bio-Kokosmilch 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen (ich hab eigentlich immer eine Dose im Kühlschrank für den Fall dass ich schnell mal Kokosmilch-Fett brauche). Das flüssige Kokoswasser abgießen (für einen Smoothie oder ein Curry verwenden) und das feste Kokosfett in eine Schüssel geben. Bioqualität ist in diesem Fall wirklich, da bei konventioneller Kokosmilch Emulgatoren enthalten sind, die die Trennung von Wasser und Fett verhindern.
6-7 Datteln in etwas Wasser 1-2 Stunden einweichen (ist auch gut immer ein paar eingeweichte Datteln in einem Schraubglas im Kühlschrank zu haben - nur für den Fall) und dazugeben. 2-3 EL Einweichwasser und 2 EL Kakaopulver dazugeben und alles gut pürieren. Mit Kokosraspeln dekorieren. Sooo lecker!

Obst und Studentenfutter

Für die ganz Braven, die auf Schokolade verzichten können ist das ein toller Nasch-Snack. Man kann auch einfach eine Handvoll Nüsse zu einem Stück Obst essen, aber ein paar getrocknete Früchte machen die Sache süßer und befriedigender für den Schweinehund.

Vollkorn-Reiswaffeln

Mit Nussmus bestrichen, mit Banane (Kiwi, Birne etc.) belegt oder Apfelmus getoppt ein grandioser Nasch-Snack.

Vollkorn-Tortillas

Auch hier gilt dasselbe wie bei den Reiswaffeln: immer daheim haben! Wieder mit Nussmus bestrichen, mit Obst oder Obstmus belegt und eingerollt - Njam!

Chia-(oder Leinsamen-)Pudding

Auch eins meiner Lieblingsdesserts, oder -frühstücke, oder -snacks. 
Pflanzenmilch und Chiasamen im Verhältnis 4:1 mischen und 30 Minuten quellen lassen.
Verfeinern mit einem Schuss Ahornsirup, Dattelpaste, Rosinen, Gojibeeren, Kakaopulver, Schokostückchen etc. etc. etc.
Funktioniert übrigend genauso gut mit geschroteten Leinsamen. Die schauen zwar dann nicht so hübsch aus, sind aber regional und um ein Vielfaches billiger.

Haferflocken-Bananencookies

Diese Cookies sind so simpel und lecker, dass ich sie einfach immer im Haus habe. Sobald die Dose leer ist, backe ich sofort ein neues Blech.
Es ist ganz einfach: eine überreife Banane pürieren, 1 Tasse Haferflocken unterrühren und esslöffelweise Häufchen auf ein Backblech setzen und 10 Minuten bei 200°C backen. Ich mische manchmal Schokostückchen oder Rosinen in den Teig, das macht sie noch süßer. Oder ich verwende Cornflakes statt Haferflocken, so werden sie saftiger.


"Käsige" Kohl-Chips

Auch Pikantes kann manchmal den kleinen Schweinehund befriedigen.
Kohlchips sind ja nun keine Neuigkeit mehr. Ich bade meine grünen Blätter in einer Cashewcreme, bevor ich sie im Rohr backe. 
Für die Creme 1 Tasse Cashewkerne über Nacht einweichen. Mit 1/2 Tasse Wasser (oder mehr, das müsst ihr einfach ausprobieren) pürieren und mit Zitronensaft, Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte dieser Creme reicht für 2 Kohlköpfe. Die Blätter in einer Schüssel mit der Creme vermischen und mit den Händen durchkneten. Auf Blechen verteilen und bei 150°C backen, bis die Chips getrocknet sind.



Hier noch ein paar Links, die Euch auch inspirieren könnten:
Kakao-Chia-Stückchen von Helena Nature
Rohkost-Superfood-Riegel auf Veganblatt
Raw Bliss Balls von Cause vegans save the world
Healthy Peanutbutter Fudge von Chocolate covered Katie
Fried "Honey" Bananas (Honig durch Sirup ersetzen) von Rachel Schultz







Kommentare:

  1. Mmmmh, das sieht sehr lecker aus! Clean eating lerne ich gerade erst kennen, bin auch begeistert. Ist nicht so dogmatisch.

    Lg von Anne

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    1. Genau das mag ich auch so daran. Man isst gesund, aber ohne den Riesen-Zeigefinger überm Kopf.

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