Dienstag, 8. März 2016

{Rezension und Rezept} Superkuchen von Mélanie Martin

Diese Woche habe ich ganze 4 Bücher vom Randomhouse-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, die ich Euch vorstellen darf.
Den Anfang mache mich mit einem, das mich ganz besonders angesprochen hat und auf das ich mich schon gefreut habe. Es ist kein veganes Kochbuch, aber die beiden Rezepte, die ich probiert habe waren ganz wunderbar zu veganisieren, also kann ich es guten Gewissens empfehlen.

 Zuerst mal zu den Fakten:


Superkuchen - Mélanie Martin

Originaltitel: Gâteaux Invisibles 30 Recettes tout en légèreté
Originalverlag: Hachette Livre (Hachette Pratique)


Gebundenes Buch, Pappband, 80 Seiten, 18,3x24
ISBN: 978-3-572-08217-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Bassermann Inspiration

Erschienen: 22.02.2016 

Das sagt der Verlag:

Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig Die neue Leichtigkeit - süß & pikantDiese Erfindung einer französischen Bloggerin wurde in Frankreich als "gateau invisible" (nichtsichtbarer Kuchen) bekannt, denn hier ist so wenig Teig im Kuchen, dass man ihn kaum sieht. Dafür sieht man aber ganz viel köstliche Füllung! So wird das Ganze wunderbar fruchtig und saftig, schmeckt sensationell und hat dazu viel weniger Kalorien als herkömmliche Backwaren.

 

zum Buch:

Die kanadische Bloggerin Eryn hat vor einiger Zeit einen Apfelkuchen vorgestellt, der fast nur aus Äpfeln bestand, die nur von einem Hauch Teig zusammengehalten werden. Es war weniger ein Kuchen als vielmehr eine Mischung aus Auflauf und Gratin. Da das Rezept aber so leicht und lecker war und eine kalorienarme Alternative zum Sonntagskuchen darstellte, wurde es schnell sehr beliebt.
Mélanie Markus nahm dieses Rezept als Vorlage für ihre unglaublichen Kreationen.

Das Buch unterteilt sich in die Kapitel
Süße Klassiker
(z. B. Apfel-Vanille, Erdbeer-Nektarine oder Gewürzbirnenkuchen)
Exotisch und neu
(z. B. Mango-Rhabarber, Birne-Banane-Schoko oder Halloweenkuchen)
Herzhaft
(z.B. Kartoffel-Käse, Kürbis-Salbei oder Rote Bete-Kartoffel mit Kümmel)

Die Rezepte sind sehr simpel und nicht aufwändig (wenn man eine Küchenmaschien besitzt, die feine Scheiben hoblen kann): Das Obst oder Gemüse wird in feine Scheiben gehobelt oder geschnitten und mit einer kleinen Menge Teig vermischt. Dieser besteht immer aus 2 Eiern, etwas Mehl, Butter, Milch und Backpulver plus zusätzliche Gewürze und Zugaben.
Die Milch und Butter sind schnell veganisiert, bei den Eiern wirds schon schwieriger. Ich habe es mit Eiersatz-Pulver versucht (MyEy) wurde aber nur Apfel mit Sauce. Das ist gar nicht fest geworden beim backen. Mit Chia und mit Leinsamen hat es dagegen super geklappt.
Ich kann mir auch gut vorstellen, die pikanten Kuchen vegan nachzumachen mit veganem Käse und Räuchertofu zum Beispiel. Njam!

 

mein Fazit:

Für mich war die Idee dieser Kuchen/Aufläufe eine echte Bereicherung. Da ich eine echte Naschkatze bin und mich aber gesund ernähren möchte, kommen solche Kuchen in Zukunft sicher oft auf den Kaffeetisch.


Hier mein Rezept für den

veganen Super-Apfelkuchen

(Wer die Chiasamen im Kuchen nicht mag, kann sie auch fein mahlen. Klappt genauso)

  Zutaten
für eine runde Form mit 20 cm Durchmesser:

  1 TL gemahlene Vanille
2 EL Chiasamen, aufgequollen in 6 EL Wasser
50 g Birkenzucker
20 g Margarine
100 ml Reismilch
70 g Weizenmehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
6 mittelgroße Äpfel

Zubereitung:

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in möglichst feine Scheiben hobeln (mit einer Küchenmaschine geht das fix, mit dem Messer dauerts etwas).
Alle Teigzutaten in einer großen Schüssel gut verrühren. Die Apfelscheiben unterrühren, bis alles gut durchgemischt ist. 
Die Form eventuell etwas fetten und bestäuben und die Masse einfüllen.
Ich würde Euch von der Verwendung einer Springform abraten, da die Früchtebeim backen viel Wasser lassen. Mir ist die ganze Suppe dann ins Backrohr getropft, was äußerst eklig war....
Eine geschlossene Form ist besser. Ich hatte dann eine Papierform, die musste ich auch weder fetten noch bestäuben.
Die Oberfläche glatt streichen und bei 200°C 35-40 Min. backen. 
Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckt sie mit Backpapier ab.
Gut abkühlen lassen und anschneiden.



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