Donnerstag, 28. April 2016

{Rezension + Giveaway} Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens und 2 tolle Aufstriche

Und als letztes Buch dieses Rezensions-Marathons der letzten beiden Wochen möchte ich Euch ein ganz Besonderes vorstellen.


Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens - Beate Caglar


Das sagt der Verlag:

Schnell noch im Gehen etwas essen, mit vollem Mund zurück an den Schreibtisch, abends ein Fertiggericht warmmachen: Selbst für unsere Mahlzeiten gönnen wir uns oftmals keine Pause vom Stress des Alltags – doch gerade hier können wir kleine Oasen der Ruhe einbauen, unser Leben wirksam entschleunigen und unsere Gesundheit entscheidend fördern. Wie wir durch achtsame Ernährung krankmachendes Stress-Essen vermeiden, Körper und Geist wieder miteinander verbinden, zu innerer Ruhe kommen und unserem Organismus wertvolle Energie zuführen, zeigt Beate Çaglar. Mit über 50 Rezepten und vielen kleinen Achtsamkeitsübungen wird es möglich, während des Einkaufens, Kochens und Essens die Kraft des Augenblicks zu erfahren und mit allen Sinnen zu genießen.

Zur Autorin:

Beate Çağlar ist Wirtschaftsjuristin in Führungsposition bei einer renommierten, internationalen Unternehmensberatung, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Darüber hinaus ist sie zertifizierte Ernährungsberaterin und Trainerin für Kommunikationspsychologie. Der Fokus ihrer Ernährungsberatung liegt auf der Art und Weise, wie wir essen, und den damit verbundenen Auswirkungen auf unser körperliches Wohlbefinden.

Mein Fazit:

Ehrlich gesagt hat mich der Titel und der esoterische Touch des Buches erst einmal abgeschreckt.
Auch die kleinen Achtsamkeitsübungen, die immer wieder zwischen den Rezepten auftauchen sind so gar nciht mein Ding. Ich bin weder sprituell noch ein Yogi, aber die Rezepte und wunderschönen Fotos in diesem Buch haben mich dann überzeugt. 
Auch stimme ich der Autorin zu, dass das Essen immer mehr zum reinen Hungerstillen verkommt und wir nicht mehr auf die Signale unseres Körpers hören. Im Gegenteil - wenn wir uns nicht wohl fühlen, egal ob psychisch oder physisch unterdrücken wir die Symptome durch Medikamente. Dabei ist doch schon lange bewiesen, dass unsere Ernährung einen Hauptanteil an unserem körperlichen und geistigen Wohlbefinden hat.
Das Buch enthält sowohl vegetarische als auch vegane Rezepte, die veganen sind immer durch ein grünes V gekennzeichnet.
Die Rezepte sind nicht wie in anderen Kochbüchern nach Art der Gerichte, Jahreszeiten oder Art der Lebensmittel eingeteilt, sondern in Kategorien wie bestimmte Lebensmittel auf unseren Körper wirken.
Z. B.: Was hilft bei Stress? Wie wirken sich Kohlehydrate, Fette und Eiweiß auf unsere Stimmung aus? Was bewirkt Wasser?
Die Rezepte reichen von arabisch über indisch bis hin zu mitteleuropäischer Hausmannskost.
Für Jeden ist etwas dabei. Ein sehr schönes Buch mit einer großen Bandbreite an vegetarischen und veganen Rezepten, nicht nur für die Spirituellen unter uns...

Auch meine beiden liebsten Dips sind vertreten. Die Rezepte habe ich natürlich nachgemacht und möchte sie Euch heute vorstellen:

Muhammara (Paprika-Walnuss-Püree)


Zutaten für 4 Portionen:
500 g rote Paprikaschoten
Chilipulver
2 Knoblauchzehen
125 g Walnusskerne
2 EL Vollkorn-Semmelbrösel
1 EL Margarine
2 EL Himbeersirup
Salz
2 TL Ras el Hanout
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

Zubereitung:
Paprika halbieren, entkernen und mit der Innenseite nach unten auf ein Backblech legen.
Im Backrohr ca. 15 Min. backen, bis die Haut Blasen schlägt und schwarz wird. Die Schoten häuten und mit Knoblauch und Chilipulver fein pürieren. In eine flach Form füllen und ca. 30 Min. in den noch warmen, aber ausgeschalteten Backofen stellen. Dabei einen Holzlöffel in die Backofentüre klemmen, damit die Flüssigkeit entweichen kann.
Die Walnüsse hacken und mit den Semmelbröseln und der Margarine ineiner Pfanne anrösten. Ständig rühren, da die Mischung schnell anbrennt.
Die Paprikapaste unterrühren und kurz mitrösten. Alles in eine Schüssel füllen, Sirup und Gewürze unterrühren, gegebenenfalls noch mal pürieren falls Euch die Kosistenz zu grob ist.
Olivenöl und gehackte Petersilie unterrühren und ein paar Stunden ziehen lassen.

Baba Ganoush (Melanzanimus) 


Zutaten für 4 Portionen:
2 Melanzani (Auberginen)
2 Knoblauchzehen
3 EL Tahin
1 EL Mandelmus
Saft von 1/2 Zitrone
1/2 TL Kreuzkümmel
etwas frische Minze zum Garnieren

Zubereitung:
Die Schalen der Melanzani einritzen, die Früchte bei 200°C im Backrohr rösten, bis die Schale schwarz wird und anfängt Blasen zu werfen.
Danach die Melanzani halbieren, die Haut abziehen und das Fruchtfleisch würfeln.
Mit den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer pürieren.
Mit gehackter Minze garnieren und mit frischem Brot servieren.

Gewinnen:

Und auch dieses Buch gibt es wieder zu gewinnen.
Hinterlasst mir einfach einen Kommentar mit Eurer Emailadresse, in dem ihr mir verratet, was ihr von Achtsamkeit generell und in Bezug auf Ernährung haltet. Seid Ihr spirituell?

Die Ziehung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 08.05.2016 per random.org statt.

Viel Glück Euch allen!

Kommentare:

  1. Achtsamkeit ist immer wichtig! Natürlich auch bei der Ernährung! Ich suche mir mein Essen bewußt aus (Bio, vegan, Rohkost, etc....).
    Würde mich freuen, dieses Buch zu gewinnen...

    info(at)naturkost-schatzinsel.de

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  2. Hallo,

    ich würde mich nicht als spirituell beschreiben, Achtsamkeit ist mir aber dennoch wichtig, sowohl im Umgang mit mir selbst, mit anderen als auch beim Essen.
    Meine Mail: illaris3@gmail.com

    Liebe Grüße :)

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  3. Ich bin nicht spirituell, finde aber daß es sehr wichtig ist mir und meinem Körper etwas gutes zu tun. Ich würde auf alles andere verzichten (können), aber gesunde Ernährung ist für mich sehr wichtig und ich achte sehr darauf, was ich esse (natürlich vegan)...
    LG, Susanne
    su.bartels(at)web.de

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  4. Oh Klasse - eine Aubergine hab ich noch ... das könnt ich direkt mal probieren... klingt voll lecker :) Achtsamkeit beim Essen... ich gebe zu...da hab ich nachholbedarf... ich schau zwar immer das ich abwechsel...aber ich gestehe - da ist schon mal der Happen im Stehen oder schnell am PC statt Mittagspause... :( Da muss ich dran arbeiten... Ich spring gern ins Lostöpfchen.... LG

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  5. Hallo ;-)

    Ich bin weder esoterisch noch spirituell angehaucht, jedoch finde ich das Thema Achtsamkeit in unserer stressigen Leistungsgesellschaft besonders wichtig. Ich baue immer wieder bewusst (und vielleicht auch schon unbewusst) Achtsamkeitsübungen in mein Leben ein... im Zusammenhang mit Ernährung kommt mir jedoch Achtsamkeit nur durch bewusste Essen unter.. Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und es würde mich interessieren, wie Achtsamkeit verbunden mit Ernährung betrachtet wird. Ich würde mich sehr darüber freuen.

    LG, Katrin

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